29.11.24 –
Für jeden ist es offensichtlich: In Hainburg gibt es zahlreiche unbebaute Grundstücke, leerstehende Häuser und leerstehende Wohnungen. Gleichzeitig reißen die Klagen über fehlende Wohnungen nicht ab. Die Lösung soll der Neubau von Wohnungen sein, der immer mit der Zerstörung von Gärten-, Wiesen- oder Ackerflächen verbunden ist. Die Hainburger Grünen meinen, dass eine Aktivierung des vorhandenen ungenutzten Wohnraums die bessere Lösung ist und verstehen nicht, warum dies in der öffentlichen Debatte zu wenig Beachtung findet. Was in der Diskussion fehlt, sind Fakten. Gibt es tatsächlich einen Wohnraumbedarf oder wird das nur immer wieder behauptet? Wie groß ist demgegenüber der Leerstand? Ist der Leerstand akzeptabel, z.B. weil ein Haus oder eine Wohnung vor dem Neubezug gerade saniert wird? Warum stehen die Häuser und Wohnungen leer? Was kann getan werden, um die Wohnungen einer Nutzung zuzuführen? Auf diese Fragen hätten die Hainburger Grünen gerne eine aktuelle, fachlich begründete Antwort und fordern deshalb im Gemeindeparlament, dass „Der Gemeindevorstand beauftragt wird, eine Wohnraumbedarfsanalyse für Hainburg mitsamt einem Kataster über unbebaute baureife Grundstücke sowie leerstehende Wohnungen und Häuser erstellen zu lassen.“
„Es ist volkswirtschaftlich grober Unfug, wenn einerseits neue teure Wohnungen für sehr viel Geld mit hohem Ressourcenverbrauch und unter Zerstörung von Böden und Landschaft geschaffen werden und andererseits vorhandene Wohnungen und die dafür vorhandene Infrastruktur ungenutzt bleiben,“ meint Horst Winter, stellvertretender Ausschussvorsitzender des BVWU-Ausschusses.
Antrag wurde mit der CDU-Mehrheit im Ausschuss abgelehnt.
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