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22. Juni 2016

ANTRAG

 

Jagdpachtverträge/Waldschutz

 

Die Gemeindevertretung möge beschließen:

 

Der Gemeindevorstand soll berichten, wann und wie er die Aussagen zur Forsteinrichtung im Gemeindewald zum Waldschutz (Schutz vor Rehwildverbiss) umsetzt.

 

Begründung

Die am 19.11.2015 unterzeichnete Schlussverhandlung zur Forsteinrichtung im Gemeindewald Hainburg führt zum Thema Waldschutz folgendes aus:

„Alle Eichen-Verjüngungen müssen vor Rehverbiss geschützt werden. Der selektive Verbiss des Rehwildes reduziert die Anteile von Mischbaumarten bei natürlicher wie künstlicher Verjüngung und erfordert Mehraufwand und Kosten. Das Ziel, artenreiche Mischbestände zu begründen und die Bestände damit zukunftsfähig zu machen, ist durch eine entsprechende Abschusshöhe zu sichern. Erhöhter Verbiss widerspricht auch den Zertifizierungsvorgaben und kann zur Aberkennung des Zertifikats führen. Um die Mitwirkung der Jagdpächter an der Entstehung von Mischbeständen zu sichern, sollten sie am Schutz vor Wildverbiss beteiligt werden. Das kann durch eigene Arbeitsleistung oder Beteiligung an den Kosten sein. Dafür sollte die Wildschadenspauschale entfallen. Das sollte in künftige Pachtverträge aufgenommen werden.

Verbessern ließe sich das Ergebnis (des Waldwirtschaftsplanes), wenn die sehr geringe Jagdpacht (2,30 Euro/ha) statt einer Erhöhung und anstelle einer Wildschadenspauschale durch eine Beteiligung an den tatsächlichen Kosten zum Schutz gegen Rehwildverbiss ergänzt würde.

 

 

 

 

 

Thorwald Ritter