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3. November 2011

 

Antrag

Einrichtung eines Landschaftsgrabfeldes

 

Die Gemeindevertretung möge beschließen:

Der Gemeindevorstand soll eine geeignete Fläche innerhalb der Friedhöfe benennen, wo ein Landschaftsgrabfeld eingerichtet werden kann.

 

Erläuterung: Ein sogenannter Friedpark ermöglicht eine Bestattung ähnlich wie bei der anonymen Urnenbestattungsfläche auf dem Hainstädter Friedhof, kommt aber den Wünschen nach Anbringung einer Inschrift an einem zentralen Punkt (Stein) und die Vermeidung der Anonymität entgegen. Das Stadtparlament von Langen hat jüngst einen entsprechenden Beschluss gefasst.Im Landschaftsgrabfeld werden vier bis sechs  Urnen oder Särge rund um einen Natursteinquader angeordnet. Die Namen der Verstorbenen werden auf Bronze-blättern graviert, die an den Natursteinsteinquadern befestigt werden. Traditionelle Einfriedungen von Gräbern gibt es auf diesem Teil des Friedhofs dann nicht mehr. Die Zuordnung zur Stelle, wo der Verstorbene liegt, bleibt dabei aber bestehen. Die neue Bestattungsform soll eine „wohnortnahe Alternative zu Waldbestattungen“ darstellen, heißt es in der Beschlussvorlage. Seit 2003 bietet der Langener Friedhof bereits Rasengräber an. Notwendig sind die Veränderungen nach Auffassung der Stadtverordneten nun, weil immer mehr Menschen eine naturnahe Bestattung wünschen. Außerdem ist es für viele Angehörige, die nicht vor Ort wohnen, schwierig Gräber regelmäßig zu pflegen. In einem Friedpark gibt es nur noch den Grabstein, die Pflege um das Grab herum übernimmt die Stadt im Auftrag der Angehörigen (Frankfurter Rundschau 3. November 2011).

 

 

 

Cliff Hollmann