Klimaschutz hat höchste Priorität

Beamtenmikado beim Schleusensteg beenden!

Auf ihrer Klausur im Naturfreundehaus in Rodenbach berieten die Hainburger Grünen nach der Kommunalwahl im März, die der Ökopartei die Rolle als größte Oppositionspartei einbrachte, ihr Arbeitsprogramm für die nächsten 12 Monate.  

Oberste Priorität haben die Energiewende, der Klimaschutz und die Verkehrswende mit dem Schwerpunkt Fahrradwege. Dazu müssen endlich die maroden Radwege am Mainufer und entlang der L3065 ab Ostring/Daimlerstraße Richtung Seligenstadt instand gesetzt werden. Für den Mainuferradweg soll eine Breite von 3m vorgesehen werden, damit Radfahrer und Fußgänger den überregionalen Radweg gleichberechtigt nutzen können.  

Auch das Beamtenmikado beim Schleusensteg war wieder Thema: „Es gibt keine erkennbaren Fortschritte bei der Herstellung einer barrierefreien Lösung für die Überquerung des Mains für Fußgänger und Radfahrer an der Staustufe Krotzenburg. Der Hainburger Bürgermeister wartet offenbar auf eine Initiative des Großkrotzenburger Bürgermeisters und umgekehrt. Damit passiert nichts, obgleich im Juni letzten Jahres durch die Initiative über 2.000 Unterschriften übergeben wurden! Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass seit 2006 keine Planung mit Kostenabschätzung erstellt werden konnte, mit der die üppigen Fördermittel beantragt werden könnten und endlich der unbefriedigende Zustand verbessert werden könnte,“ meint Cliff Hollmann, Fraktionssprecher der Hainburger Grünen.  

Um besser auf die Klimaerhitzung vorbereitet zu sein, sollen alle innerörtlichen Baumstandorte mit geeigneten Bäumen bepflanzt werden. Hier gäbe es erheblichen Handlungsbedarf, weil zahlreiche Bäume vertrocknet sind und z.B. im Baugebiet Löschem die im Bebauungsplan vorgesehenen Bäume immer noch nicht gepflanzt wurden. Auch in der neuen Ortsmitte gäbe es erhebliche Lücken, stellt Hans-Perter Bicherl fest.   Nachdem der Akteneinsichtsausschuss zur Renaturierung des auf dem „Wintergelände“ verrohrten Werniggrabens nichtöffentlich getagt hat, wollen die Grünen einen alternativen Vorschlag vorlegen, der wesentlich kostengünstiger sein wird und deutlich weniger Eingriff in die Natur bedeutet.  

„Nach der im Juni erfolgten Spielplatzbegehung durch den SJKS-Ausschuss, werden die Grünen Ihre Vorschläge für eine Verbesserung des Angebots einbringen. Es sollen beispielsweise an geeigneten Stellen die seit längerem geforderten „Outdoor-Trimmgeräte“ als Angebot für Jugendliche und auch ältere Mitbürger aufgebaut werden. Außerdem soll ein Spielplatz mit einer Wasserspielstelle ausgestattet werden," ergänzt Ilka Simon, die Mitglied im SJKS-Ausschuss ist.  

Die Hainburger Grünen weisen darauf hin, dass am 06.11.2021 Vera Deckers mit ihrem Programm „Wenn die Narzissten wieder blühen“ in der Kreuzburghalle gastieren wird, wenn Corona das zulässt.

   

Spielplatz

Bild: Spielplatz in Nieder-Roden, der neben einem Kleinkindangebot mit zahlreichen Outdoor-Geräten ausgestattet ist.