Grüne Velo-Themen-Tour durch Hainburg

So geht Nahmobilität heute

Der coronabedingte Verzicht auf Veranstaltungen, Bürger*innengespräche und Wahlkampfstände führt zu innovativen Ideen. Daher haben die Hainburger Grünen einzelne Kandidat*innen zu einer Fahrradtour eingeladen und dabei folgende umgesetzte, gescheiterte und geplante Initiativen besichtigt:

Nach der E-Ladestation am Kirchplatz wurde der Hainstädter Festplatz besucht, an dem der vor Jahren ausrangierte 2. Basketballkorb immer noch nicht aufgestellt ist – geschweige denn der beantragte Mini-Fußballplatz. Weiter ging es über die Kastellstraße – einer von 3 Einbahnstraßen, die nach grünem Antrag für Radfahrer geöffnet wurde – zum Friedhof Hainstadt, an dem beim muslimische Grabfeld und dem von der Feuerwehrspitze favorisierten Standort eines künftigen Gefahrenabwehrzentrums kurz gehalten wurde. 

Eine Rast mit 6 Nutriagästen wurde dann auf dem BUND-Grundstück an der Wiesenstraße gemacht, das aus grüner Sicht für eine Kinder- und Jugendfarm ideal geeignet ist. Weiter ging es dann über die von den Grünen initiierte 30er-Zone des Ostrings zum Schleusensteg, an dem nach Meinung der Grünen 22 Jahre nach Einstellung des Fährbetriebes endlich eine barrierefreie Rampe den Übergang nach Großkrotzenburg erleichtern bzw. ermöglichen soll.

Velotour Station Kreuzburghalle

Nach einer Kurzvisite der 3.800qm großen Wiesenfläche beim Simeonstift, die gegen grüne Vorstellungen bebaut werden soll, wurden die neu gepflanzten Apfelbäume bei der Kreuzburghalle, die dort zum Anlass der Geburt eines Kindes gepflanzt werden können, besichtigt. Den Abschluss bildete die Hundefreilauffläche am Triebweg – ein grüner Erfolg, wenngleich Baumpflanzungen als Schattenspender und als Maßnahme zur Klimaanpassung noch fehlen.

Die Hainburger Grünen zeigen mit dem Velo-Taxi auf, wie Nahmobilität künftig funktioniert. Der Ausbau der Radwege mit Landesfördermitteln scheint bei der Verwaltungsspitze bisher keine Priorität zu haben, wie man am viel zu schmalen und mit Schadstellen übersäten Mainuferradweg und auch am Radweg entlang der Landstraße nach Seligenstadt erkennen kann. Stattdessen werden heute noch für fast 100.000€ Parkplätze für rumstehende Autos gebaut (Schillerstraße/Offenbacher Landstraße), wie vor 50 Jahren.

Das müssen wir gemeinsam besser machen, deshalb am 14.03.2021 Grüne wählen.