Energiesparen bei Straßenbeleuchtung und Kläranlagen

Vorlage der Verwaltung kann so nicht zugestimmt werden

Klimaschutz und eine zuverlässige Energieversorgung sind für uns und künftige Generationen eine Voraussetzung für ein gutes Leben. Daran müssen wir heute arbeiten indem wir den Energieverbrauch senken und wo immer möglich erneuerbare Energien einsetzen.  

Eine der großen, die letzten 10 Jahre in Hainburg verschleppte Möglichkeit, Strom einzusparen, bietet die Straßenbeleuchtung. Der Verbrauch kann durch den Einsatz moderner LED-Leuchten um über 70% gesenkt werden. Dies ist die Erkenntnis eines Ingenieurbüros, das bereits im Jahr 2011 diesen Vorschlag unterbreitet hat. In Rodgau wurden innerhalb weniger Wochen 1.000 Leuchten umgerüstet. Das hat etwa 440.000€ gekostet. 90% davon gab es als Förderung vom Bund, sodass die Stadtkasse mit nur etwa 40.000€ belastet wurde. Für Hainburg gab es bisher wegen des jahrelangen Klein-Klein keinerlei Förderung! Das müssen wir besser machen! Immerhin können wir für relativ wenig Geld über 100.000€ Stromkosten jährlich einsparen und den CO2-Ausstoß um über 360 Tonnen pro Jahr senken.  

Bei den Kläranlagen verfolgen wir die Idee, einen Standort aufzugeben und beim verbleibenden Standort die Prozesse und Anlage auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Damit können dann Stromkosten eingespart, der CO2-Ausstoß gesenkt und die Reinigungsleistung verbessert werden. Mit einem Blockheizkraftwerk kann dann endlich das Klärgas für die Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden und muss nicht überwiegend abgefackelt werden. Intelligent geregelt kann die Kläranlage den Strombedarf weitgehend selbst decken, wenn zusätzlich auf allen geeigneten Flächen der Anlage Fotovoltaikanlagen installiert werden.

 Es gibt noch viele weitere Ansätze, Hainburg für die Zukunft fit zu machen. Für deren Umsetzung werden wir uns einsetzen.