Wasserkraftnutzung an Krotzenburger Staustufe

Hainburger Grünen fordern den Bau des Wasserkraftwerks mit Fischpassage

Die Errichtung eines Wasserkraftwerks mit einer Fischtreppe ist den Hainburger Grünen ein vordringliches Anliegen, das auf seine Realisierung immer noch wartet. Mit dem umweltfreundlich erzeugten Strom von 9,5 Millionen kWh pro Jahr könnten etwa 2.700 Haushalte versorgt werden.   

Nachdem die Firma Juwi bereits 2008 den Zuschlag durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt erhielt und sogar für 2012 den Abschluss der Baumaßnahme angekündigt hatte, trat ein unerklärlicher Stillstand ein. Trotz Einschaltung des Wirtschaftsministers gab es keine Fortschritte. Bei der Klausurtagung besichtigte die Hainburger Grünenfraktion geplante  und umgesetzte Projekte südlich des Neckars. Valentin Schnitzer erläuterte an seinem Wasserkraftwerk an der Elsenz die Planung einer Fischtreppe und in Bammental-Reilsheim zeigte er eine vor kurzem neu gestaltete Wehranlage mit Wasserkraftwerk und vorbildlicher Fischpassage. Mit der Umsetzung eines Wasserkraftwerkes an der Schleuse Krotzenburg könnte Tag und Nacht Strom aus einer regenerativen Quelle für Hainburg erzeugt werden. Auch die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie gebietet die baldige Schaffung einer durchgängigen Fischpassage an der Schleuse, damit die Qualität des Mains erheblich verbessert wird. Wie an anderen Staustufen bereits geschehen, entsteht mit dieser Maßnahme wieder ein Wasserkraftwerk am Main.

Fischaufstieg






































































Neu errichtete Fischaufstiegsanlage in Bammental an der Elsenz

Fischabstiegsanlage






































































Neu errichtete Fischabstiegsanlage in Bammental an der Elsenz

 

Fischtreppe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Valentin Schnitzer (links) erläutert den Hainburger Grünen die Funktionsweise seines Wasserkraftwerkes in Bammental