Radtour mit Direktkandidat Werner Kremeier

 

Landtagskandidat informiert sich in Hainburg und stellt sich den Fragen der Bürger

Der Ortsverband Hainburg besuchte gemeinsam mit den Seligenstädter Grünen auf einer Radtour mit unserem Direktkandidaten für den Wahlkreis 46 Werner Kremeier verschiedene Stationen in Hainburg und Seligenstadt und diskutierte dabei, welche Schwerpunkte die künftige Landesregierung bei der Weiterentwicklung des Landes Hessen für unsere Region setzen sollte.   Soccerhalle Hainburg

Zunächst wurde die neue Soccerhalle Gewerbegebiet Hainstadt besichtigt, die just am Samstag neu eröffnet wurde. "Die Reaktivierung von vorhandenen Gewerbegebieten hat Priorität vor der Erschließung neuer Gewerbegebiete. Damit kann weiterer Landschaftsverbrauch vermieden werden. Außerdem muss in der Regel keine zusätzliche teure Infrastruktur geschaffen werden," stellt Kremeier fest.

Eine weitere Station war die Schleuse Krotzenburg, die weder mit einer Fischpassage noch mit einem Wasserkraftwerk ausgestattet ist. "Mit dem Bau eines Wasserkraftwerks könnte gleichzeitig die in der EU-Wasserrahmenrichtlinie geforderte Durchgängigkeit für Fische an der Staustufe hergestellt werden. Das Wasserkraftwerk könnte ca. 2.700 Haushalte mit Strom im Grundlastbereich versorgen. Solche dezentralen Stromerzeugungsanlagen sind ein erheblicher Beitrag zur dezentralen Wertschöpfung und sind ein wesentliches Element, den Bau von teuren Überlandleidungen zu vermeiden."

Einen kurzen Abstecher machten die Teilnehmer dann zur Kreuzburghalle zur Kunstausstellung der Kunstfreunde Hainburg. Kremeier, der bis zur Kommunalwahl 2016 Kulturdezernent der Stadt Rodgau war und sich heute noch stark für die Kulturinitiativen in den kleineren Städten und Gemeinden einsetzt, interessierte sich besonders für die Aktivitäten in Hainburg und Seligenstadt. "In den Großstädten gibt es zahlreiche professionelle Angebote, die durch das Angebot in den kleineren Städten durch Ehrenamtliche sehr gut ergänzt werden. Wir haben zwei Staatsziele unterstützt, die jetzt am Wochenende zur Abstimmung anstehen: Mit dem Artikel 26e soll die Förderung der Kultur Staatsziel werden und mit dem Artikel 26f die Förderung des Ehrenamts."

Auf dem Weg nach Seligenstadt und dort auf dem Marktplatz wurde insbesondere das Thema "Nachhaltigkeit" diskutiert, das auch als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen werden soll. Die Leuchten am Radweg nach Seligenstadt wurden als Beispiel für fehlendes nachhaltiges Handeln erkannt. Zum einen sind die echte Insektenkiller und zum anderen Stromfresser. Hier könnte man mit einer entschlossenen Umstellung auf eine LED-Beleuchtung mit Dimmfunktion schnell Erfolge einfahren, die sich wirtschaftlich sogar rechnen. . https://www.facebook.com/werner.kremeier

 

Werner Kremeier