Hainburg muss attraktiver werden

Baumpflanzungen Fehlanzeige 

 

Im November 2013 wurden über 400 große Pappeln am Mainuferweg zwischen Klein-Krotzenburg und Seligenstadt gerodet. Bis heute hat die Hainburger Gemeindeverwaltung noch keine genehmigungsfähige Ersatz- und Ausgleichsplanung vorgelegt oder Ersatzmaßnahmen vorgenommen. Nach Ansicht der Hainburger Grünen ist das ein hessenweit bemerkenswerter Fall. Auch das Anliegen gemäß Beschluss der Gemeindevertretung vom 10.9.2012, Baumpflanzungen aus Anlass der Geburt eines Kindes zu ermöglichen wie es in der Partnergemeinde Trumau und anderen Gemeinden in Hessen möglich ist, habe die Verwaltung wegen Ideenlosigkeit tatenlos verbummelt. Ein Vorschlag der Hainburger Grünen, den Weg zwischen Retzer Straße und Herderstraße mit Hilfe der Baumpaten zu einer Allee zu gestalten, wie dies in ähnlicher Weise für Eheschließungen unter Bürgermeister Wemelka in der verlängerten Gartenstraße und Gutenbergstraße bereits  erfolgt sei, wurde nicht akzeptiert und eine Werbung für die Idee der Patenschaften unterblieb. Auch eine Baumpflanzung durch Jugendgruppen oder Schulklassen wie sie am Maiuferweg in den 50iger Jahren stattfand, konnte bis heute nicht umgesetzt werden, weil eine entsprechende Planung noch nicht vorgelegt und von der Naturschutzbehörde zugestimmt werden konnte. „Bäume pflanzen scheint in der Hainburger Bauverwaltung aus der Mode gekommen zu sein“, so Fraktionssprecher Cliff Hollmann. Beschlüsse der Hainburger Gemeindevertretung dazu worden nur abgeheftet aber nicht umgesetzt.